| Immigration to Canada | News - Nachrichten und Berichte |
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Neue Entwicklungen
Juni 2008:
Parlament entscheidet sich
für eine Einschränkung der Einwanderung
Die konservative Regierung setzte $1.1 Mio ein für Inserate und gezielte Werbung um das Volk vorzubereiten, und bündelte dann den Anhang zum Einwanderungsgesetz zusammen mit dem Budget zur Abstimmung. Eine Ablehnung des Paketes durch das House of Commons hätte den Sturz der Regierung und Neuwahlen bedeutet. Trotz massiven Protesten konnten sich die Oppositionsparteien nicht dazu durchringen. Von mehr symbolischer Natur war die Niederlage der konservativen Regierung in der Frage der amerikanischen Soldaten, welche aus Gewissensgründen nicht am Irak-Krieg teilnehmen wollten und in Kanada Asyl suchten. Hierzulande herrscht eine weitverbreitete Sympathie für solche Dienstverweigerer, gerade auch wegen der Tradition in der Aufnahme von amerikanischen Dienstverweigerern während der Vietnamzeit. Allerdings handelte es sich damals um eine allgemeine Wehrpflicht, was heute nicht mehr der Fall ist. Die Vorlage ist aber nicht bindend, und es wird nicht erwartet, dass die konservative Regierung das gute Einvernehmen mit Washington untergraben und sich in dieser Frage dem Willen des Parlamentes beugen wird. Die Regierung verspricht sich von der Einschränkung der Einwanderungsgesuche eine Verkürzung der Wartezeiten. Die Kriterien der neuen Auslese sind noch nicht bekannt, ausser dass generell Berufe in hoher Nachfrage bevorzugt werden sollen. Die Ministerin hat versprochen, diese Kriterien dem Parlament vorzulegen, welches sich aber nun bald in die Sommerpause begibt. So oder so ist es eher unwahrscheinlich, dass die genauen Kriterien vor September 2008 bekanntgegeben werden. Die Auslese wird sich nur auf die Gesuche auswirken, welche nach dem 27. Februar 2008 eingereicht wurden. Christoph Rohner
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